Dick Parry, Pink Floyds begnadeter Saxofonist, ist tot
Gestern starb Dick Parry im Alter von 83 Jahren. Der Saxofonist hat sich mit Solis auf den Pink Floyd Alben „The Dark Side of the Moon“ und „Wish You Were Here“ ins kollektive Gedächtnis von Musikliebhabern gespielt. Gone, but not forgotten.
DICK PARRY







Geboren am 22. Dezember 1942 in Kentford, gestorben 22. Mai 2026.
Rest in peace.
Money – Us and Them – Shine On You Crazy Diamond – Wearing The Inside Out
David Gilmour verabschiedete sich gestern mit einer Nachricht von seinem Freund Dick Parry.
Mein lieber Freund Dick Parry ist heute Morgen verstorben.
Seit ich siebzehn war, habe ich in Bands mit Dick am Saxofon gespielt, darunter auch bei Pink Floyd.
Sein Gespür und sein Klang machen sein Saxophonspiel unverwechselbar – ein Markenzeichen von enormer Schönheit, das Millionen von Menschen kennen und das einen so großen Teil von Songs wie „Shine On You Crazy Diamond“, „Wish You Were Here“, „Us and Them“ und „Money“ ausmacht.
Er spielte in meiner letzten Band, zu der auch Rick Wright gehörte, bei der „On An Island“-Tour und beim „Live 8“ mit Pink Floyd.
Hier sind einige Bilder von ihm, darunter eines von ihm und mir, wie wir 1963 im Victoria Cinema in Cambridge für die ABC Minors spielten.
DAVID GILMOUR
GUY PRATT: So sad to hear of Dick Parry’s passing. Such a sweet man, and player of utterly iconic solos. Godspeed, Dick.
Parry tourte 1973, 1974, 1975 und 1977 mit Pink Floyd. Danach wurde es still um ihn. 1994 holte David Gilmour ihn wieder zurück.

DICK PARRY’S COMEBACK
DAVID GILMOUR: Ich bekam eine Weihnachtskarte von Dick, den ich seit Jahren nicht gesehen hatte und der das Saxofon komplett aufgegeben hatte und, glaube ich, arbeitslos war und in einem Dorf in der Nähe von Cambridge lebte und nichts tat.
Ich wusste, dass er vor Jahren seine Saxofone verkauft hatte und Hufschmied geworden war, der Pferde beschlug. Und anscheinend hatte er auch das aufgegeben und sich vor etwa einem Jahr ein neues Saxofon gekauft, und er hatte mir einfach eine Weihnachtskarte geschickt … Ich habe ihn einfach angerufen und gefragt: ‚Wie geht es dir?‘ Er erzählte mir davon, und ich hatte gerade darüber nachgedacht, was wir auf der Tour mit dem Saxofon machen sollten, denn wir würden nicht viel davon brauchen, aber ein bisschen schon.
Ich fragte ihn, ob er Lust hätte, für die Tour vorzuspielen, um zu sehen, ob er noch in Form ist, und er sagte mir, er glaube, er spiele besser als je zuvor. Also holte ich ihn auf das Boot, um ein kleines Vorspielen zu machen. Er spielte etwa drei Phrasen, und Bob Ezrin und ich sagten: ‚Gut, er hat es noch drauf. Scheiß auf diese ganze Vorspielerei. Mal sehen, ob wir ihn irgendwo unterbringen können.“ Das Einzige, was uns einfiel, das wirklich gut zum Saxofon passen würde, war ‚Wearing the Inside Out‘, also haben wir ihn dort eingesetzt. Bumm, er hat diesen Sound. Es ist fantastisch. Man erkennt ihn sofort. Und so ist er auch mit uns auf Tour.
#gonebutnotforgotten





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Verdammt, die Einschläge kommen näher…
Sein Saxophonspiel auf Pulse ist nicht von dieser Welt, bekomme jedesmal Gänsehaut.
Was uns diese Generation an Musik geschenkt hat ist unbezahlbar!
Sehr traurig. Es gab ja schon länger Gerüchte, dass es ihm nicht gut geht. Sein Sound, sein Spiel, so unverzichtbar bei Pink Floyd.
Sehr traurig…
Die Pink Floyd Familie wird immer kleiner,aber das ist nun mal der lauf der Zeit.Er war ein wunderbarer Saxophonist,sein Spiel gehört zu Dark Side of the Moon u. Wish you where here wie die Black Strat von David Gilmour.Die Geschichte wie Gilmour ihn zurück geholt hat kannte ich noch garnicht,aber es zeigt wieder einmal was für ein wunderbarer Mensch David Gilmour doch ist.
@ Christian…“Was uns diese Generation an Musik geschenkt hat ist unbezahlbar!“ Da hast du etwas sehr wunderbar Warhaftiges geschrieben.
Rest in Peace Dick.
Schönes We. allen…
Gruß
Mattes
Schöne Worte hast du gewählt
So traurig. Wieder verlieren wir einen begnadeten Musiker. Ich habe sein Spiel seit meiner Entdeckung von Pink Floyd 1973 bewundert. Am 01.05.2019 hatte ich das Glück ihn persönlich in Cambridge zusammen mit Felix und Roman zu treffen, als er um die Ecke zur Cornexchange kam. Ich hatte zum Glück meine „Dark Side“ LP von 1973 dabei. Er hat sie mir signiert und meine Frau durfte ein Foto von uns beiden machen. Danke für Deine tolle Musik. R.i.P. Pink Floyd for EVER! Gruß Christof.
Ich habe die traurige Nachricht gestern Abend auf der PF-Facebook-Seite gelesen. Dick war ein ungemein wichtiger Musiker in der Geschichte von Pink Floyd, auch wenn er kein Mitglied der Band war. Ich habe ihn zweimal live in München erleben dürfen, 1994 auf der Division Bell-Tour und 2006 mit David. Das bleiben unvergessliche Erlebnisse. Mein persönliches musikalisches Highlight mit ihm ist ganz klar „Us and Them“. Dieser geniale Song von Rick wurde auch durch Dicks Saxophon-Soli zu einem Meisterwerk. Er hat gezeigt, was für ein tolles Instrument das Saxophon in der Rockmusik sein kann. Es ist so schade, dass diese Zeit vorbei ist und dass nun wieder ein großartiger Musiker aus dieser Generation gegangen ist. R.I.P.
Wir durften David und Dick Parry zum 1. Mal 2006 in Hamburg live erleben. es war ein wunderbares Konzert!
R.I.P.
Und danke für deine Fotos!