Roger Waters veröffentlicht mit Mona Miari »Comfortably Numb Re-Imagined«

Roger Waters veröffentlicht mit der palästinensischen Musikerin Mona Miari eine neu interpretierte Version des Pink Floyd The Wall-Songs „Comfortably Numb“.
Waters nutzt die Bekanntheit des legendären Songs, um auf die anhaltende humanitäre Krise im Gazastreifen bewusst zu machen. Die Re-Imagined CN-Version enthält neuen Text von Waters und Miari, die in arabischer Sprache singt. Aus der Textzeile I have become comfortably numb wurde I will never become comfortably numb. Die Welt soll aufmerksam gemacht werden und nicht benommen »Comfortably Numb« die Augen verschließen, vor dem tausendfachen menschlichen Leid des in Schutt und Asche gelegten Landes.
Roger Waters, the Backstory: „Comfortably Numb Re-Imagined“
Das Musikvideo wird nächste Woche, am 17. Juni, erscheinen.
Roger Waters & Mona Miari – Comfortably Numb Re-Imagined
Veröffentlichung: 12. Juni 2026, Freitag
Label: Roger Waters
Formate: Stream, Download
Tracks:
- Comfortably Numb Re-Imagined (Full-Length) 8:05
- Comfortably Numb Re-Imagined (Radio Edit) 3:00
Musiker:
- Roger Waters: Vocals
- Mona Miari: Vocals
- Gideon Forbes: Nein (Flöte)
- Albert Baseel: Schlagzeug
- Chor:
- Ola Galal
- Samara Ghali
- Zahra Alzubaidi
- Josh Farrar
- Ahmad Aly
- Daniela Cantillo
- Norhan Elbermawy
- Sanaria Hussain
- Michael Hubbs
- Anwar Keddis
- Mona Kayhan
Produktion:
- Heba Kadry: mastering engineer, mixing engineer
- Artwork: …
All Kinds of C-Numb:
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Ich weiss noch nicht, ob´s mir gefällt… Andere Musik, anderer Text, und eine palästinensischen Sängerin – das als CNumb zu etikettieren ist wohl nur dem Marketing geschuldet. Und: hat er nicht DG kritisiert, als der Hey hey rise up mit dem Ukrainer Andriy Khlyvnyuk als Pink Floyd aufgenommen hat? Wieder mal eine Parallele: So haben jetzt also beide einen Anti-Kriegs-Song mit „nicht-englischen“ Texten und Musikern in jüngerer Vergangenheit aufgenommen. Wobei ich beiden aber durchaus abnehme, dass sie sich für Frieden einsetzen.
Deinem Kommentar ist nichts hinzuzufügen! Genauso ist es! Und das ist gut so!
Auch diese C.Numb Version geht wie so viele völlig an mir Vorbei.Ich mag weder den Gesang von Mona Miari noch die musikalische Umsetzung,beides passt einfach nicht zum Song.Dabei sind mir die textliche Aussage und die politischen Ansichten von Roger Waters völlig unwichtig.Ich frage mich nur welche Pink Floyd Klassiker er nach Dark Side of the Moon u. C.Numb noch verramschen will.Wo ist denn die so oft hochgelobte Kreativität,mit der er ohne weiteres einen The Wall Nachfolger oder ähnliches schaffen könnte ( Orig.Ton Waters ) ?
Wie dem auch sei,wer diese version mag…o.k,mein’s ist es nicht .
Schönes We.
Gruß
Mattes
Ich finde seltsam, dass er jetzt wiederholt Comfortably Numb bearbeitet. Einen Gilmour-Song! Habe mich schon bei der ersten Version gewundert. Will er vielleicht erreichen, dass dieses Stück ganz seines wird? Vielleicht wurmt ihn in Wahrheit, dass The Wall doch nicht ganz von ihm ist? Mal davon abgesehen, dass es Stimmen gibt, die auch noch mehr Gilmour zuschreiben als es die Credits hergeben. Und The Wall in der reinen waterschen Version wohl auch sonst eine ziemlich andere Platte geworden wäre. Allein die Änderung die Bob Ezrin in der Erzählung vorgenommen hat, fand ich zu lesen verblüffend. (Buch „Shine On“).
Vielleicht kommt demnächst noch eine Sprechgesangversion von THE WALL.
…mit der Entfernung sämtlicher Gitarrensoli versteht sich.
Also ich kann mir das nicht anhören, ich finde es absolut fürchterlich… Ich stelle mir die Enttäuschung vor, es kommt nochmal zu einer Tour von Waters, es ertönt CN… und dann setzt die Sängerin ein. Ich wäre dann in der Bar.
Mir gefällts. Ruhig und friedlich wirkt der Song.
Bei Hey hey Rise Up, hat mir damals nicht gefallen, dass der Sänger bewaffnet war.
es wäre ja toll gewesen, den arabischen Text in einer übersetzten Version lesen zu können, damit wir sicher sein können, dass das poem nicht ein vertontes „From the Rive to the sea“ ist….
Diese Version ist doch folgerichtig. DG ist rausgelöscht – wie bereits aus Waters‘ Konzertprogramm. Ich denke seine Feindbilder sind langsam klar.
Mir gefällt der Song in dieser Version hervorragend.
Die vorherige Version war mir zu düster. Hier ist viel mehr Emotion drin. Auch die neuen Textzeilen sind gut.
„Rise up“ war ein neuer Song, CN ist kein neuer Song, aber RW hat die Rechte (oder Sony?). Egal, hier zeigt sich das Problem, RW hat oder hatte viele tolle Songideen, aber in der Umsetzung hört sich das aber alles sehr ähnlich an. CN nun also erneut mit einem anderen Arrangement nicht besser gemacht, schade. RW steht m.E. nicht zu seiner Sololarriere, sondern sieht sich immer noch als Pink.
Doch ziemlich ausgewogene Kommentare: Danke! Und ja, mich stört auch, dass Waters nicht viel mehr zur Solo-Karriere steht. Die beiden einzigen Touren, in denen er viel aus dem Solo-Werk brachte, waren die ersten beiden, 1984/85 und 1987/88. Seit 1990 in Berlin (1 Milliarde Zuschauer weltweit – hiess es damals zumindest) und der Forderung, erst müssten zwei Millionen „Amused to Death“ verkauft sein, um wieder zu touren, hat er den Mut wohl verloren. 1999/2000/2002 war wenigstens noch etwas im kleineren Stil, wo er auf der Bühne glücklich aussah und den Gitarristen mehr Freiheiten erlaubte. Ab „Dark Side“ und „The Wall“ ist vieles PF und fast alles wie auf den Alben. Erst 2023 hat er das zum Glück wieder etwas aufgebrochen. ICH WÜNSCHTE MIR EINE ALLERLETZTE TOUR AUSSCHLIESSLICH MIT SOLO-SONGS (bis auf die Zugaben vielleicht …)
Ich fände es ja witzig, wenn Gilmour im Gegenzug einfach mal ein paar Floyd Nummern neu aufnimmt, aber Polly neue Texte schreiben lässt. Wird nicht passieren. Waters‘ Reaktion wäre aber interessant.
Ansonsten finde ich die Version furchtbar. Auch den neuen Text.
Zu seinen Solo-Sachen, bei der Tour 2002 hat mich tatsächlich das „Amused to Death“ Set am meisten überzeugt. Dass er „What God wants“ nicht mehr gespielt hat, fand ich enttäuschend. Etwas mehr von PRos & Cons und überhaupt etwas von KAOS hätte mir auch gefallen.
Es gibt die CN-Version mit dem Text von Ice-T…
…wer ist denn Ice -T ?..na auch egal,die für mich beste Version dieses Klassiker’s ist immer noch das Original Vom The Wall Album,und die Live Versionen von David Gilmour b.z.w die von Roger Waters während seiner „In the Flesh“ Tour,die gleichzeitig auch die für mich beste Tour von Waters war.
Leider sind viele Versionen dieses Songs ,wie auch diese neue hier,gründlich in die Hose gegangen.Ich denke da z.b an Miley Cirus,oder ganz schlimm das Ding von den Scissor Sisters ?..auch die Live Version mit Van Morrison bei The Wall – Berlin 90′ fand und finde ich immer noch gruselig.Man könnte die Liste unendlich fortsetzen,ich für meinen Teil finde ja…Das Original ist Genial !
…bis denne
Gruß
Mattes
Besser als die Redux-Version von DSOTM, aber die Latte liegt auch ziemlich niedrig (zumindest für mich). Einmal gehört reicht mir, aber wenn es anderen gefällt, auch ok. Das Original bleibt das Beste, gefolgt von der Version mit Body Count. Im PF-Subreddit fand ich noch den Link zur „The Uncomfortable Backstory“ zu dem Song, auch ganz interessant: The Uncomfortable Backstory – Roger Waters and Mona Miari and Their New Release