

Tour-Statistik
- Dauer: 23. Januar bis 6. Juli 1977
- Konzerte: 61
- Länder: Deutschland (9), Österreich (1), Schweiz (2), Niederlande (3), Belgien (1), Frankreich (4), England (9), USA (25), Kanada (1)
Bemerkenswertes:
- Vor dem finalen Pigs Solo rief Roger Waters immer eine Zahl. So war es beim ersten Konzert der Tour in Dortmund die Zahl »One«. Waters zog diese Konzert-Nummerierung bis zum Ende der Tour in Montreal durch. Beachtet dazu die in der Klammer gesetzten Zahlen bei den Terminen.
- Careful with That Axe, Eugene: völlig überraschend in Oakland gespielt. Eventuell auf Wunsch von Promoter Bill Graham.
- Nordamerika-Tour: Feuerwerke wurden immer wieder vom Publikum abgefeuert. Es ging wild zu, damals im Publikum. Manchenorts kam ein Sprecher auf die Bühne, um die Fans zur Besonnenheit aufzufordern.
- Das Konzert in Montreal war der Burner der gesamten Tour.
- Mega lange Versionen von: Pigs, Shine On You Crazy Diamond Parts 6–9, Money. Die Band improvisierte wild drauflos.
- David Gilmour spielte so aggressiv wie überhaupt noch nie.
- Roger Waters teils an der E-Gitarre z. B. bei Sheep
- Nick Mason bediente Radio am Beginn von Wish You Were Here
- Gilmour spielte E-Gitarre bei Wish You Were Here
- Sonnenschirme von Otto Frei entworfen waren das Bühnendach bei den Open Air Shows
- Animals Album komplett in Hälfte eins
- Wish You Were Here Album komplett in Hälfte zwei
- Waters bespuckte Fan in Montreal
- Besucherrekorde u. a. in Montreal mit 78.300 verkauften Tickets
Pink Floyd:
- David Gilmour: Guitars, Vocals, Talk Box
- Roger Waters: Bass Guitar, Gitarre, Vocals
- Rick Wright: Keyboards, Vocals
- Nick Mason: Drums
With:
- Dick Parry: Saxofon, Keyboards
- Snowy White: Guitars, Bass Guitar, Backing Vocals
Tour-Rehearsals:
00.01.1977
London, Olympia Exhibition Halls
Europa-Tour:
23.01.1977
Dortmund, Westfalenhalle [1] (Us And Them)
24.01.1977
Dortmund, Westfalenhalle [2]
26.01.1977
Frankfurt, Festhalle (Us And Them)
27.01.1977
Frankfurt, Festhalle
29.01.1977
Berlin, Deutschlandhalle [5]
30.01.1977
Berlin, Deutschlandhalle
01.02.1977
Wien, Stadthalle [6] (Us And Them)
03.02.1977
Zürich, Hallenstadion [8]
04.02.1977
Zürich, Hallenstadion
17.02.1977
Rotterdam, Sportpaleis Ahoy
18.02.1977
Rotterdam, Sportpaleis Ahoy [11]
19.02.1977
Rotterdam, Sportpaleis Ahoy [12]
20.02.1977
Antwerpen, Sportpaleis
22.02.1977
Paris, Pavillion de Paris
23.02.1977
Paris, Pavillion de Paris [14]
24.02.1977
Paris, Pavillion de Paris [15]
25.02.1977
Paris, Pavillion de Paris [16]
27.02.1977
München, Olympiahalle [17]
28.02.1977
München, Olympiahalle [18]
01.03.1977
München, Olympiahalle
15.03.1977
London, Empire Pool [21] (später Wembley Arena)
16.03.1977
London, Empire Pool
17.03.1977
London, Empire Pool [22] (Us And Them)
18.03.1977
London, Empire Pool [23] (Us And Them)
19.03.1977
London, Empire Pool [24]
28.03.1977
Stafford, New Bingley Hall
29.03.1977
Stafford, New Bingley Hall
30.03.1977
Stafford, New Bingley Hall [27]
31.03.1977
Stafford, New Bingley Hall [28]
Nordamerika-Tour:
22.04.1977
Miami, Baseball Stadium [30]
24.04.1977
Tampa, Stadium [31]
26.04.1977
Atlanta, The Omni
28.04.1977
Baton Rouge, Assembly Center [33]
30.04.1977
Houston, Jeffersen Stadium [35]
01.05.1977
Forth Worth, Tarrant County Convention Ct. [34]
04.05.1977
Phoenix, The Coliseum
06.05.1977
Anaheim, Stadium
07.05.1977
Anaheim, Stadium
09.05.1977
Oakland, Alameda Coliseum (CAREFUL!!)
10.05.1977
Oakland, Alameda Coliseum
12.05.1977
Portland, Memorial Coliseum
15.06.1977
Milwaukee, County Stadium
17.06.1977
Louisville, Freedom Hall
19.06.1977
Chicago, Soldier Field
21.06.1977
Kansas City, Kemper Arena
23.06.1977
Cincinnati, Riverfront Coliseum
25.06.1977
Cleveland, Municipal Stadium [46]
27.06.1977
Boston, Gardens [48]
28.06.1977
Philadelphia, The Spectrum
29.06.1977
Philadelphia, The Spectrum
01.07.1977
New York, Madison Square Garden
02.07.1977
New York, Madison Square Garden
03.07.1977
New York, Madison Square Garden [53]
04.07.1977
New York, Madison Square Garden [54]
06.07.1977
Montreal, Olympic Stadium (61) (Blues)
Songs von folgenden Alben wurden gespielt:




Setlist:
Set 1: ANIMALS
- Sheep 11:00
- Pigs On The Wing (Part 1) 1:30
- Dogs 18:00
- Pigs On The Wing (Part 2) 2:30
- Pigs 17:00
Set 2: WISH YOU WERE HERE
- Shine On You Crazy Diamond (Parts 1–5) 13:00
- Welcome To the Machine 7:30
- Have A Cigar 5:30
- Wish You Were Here 6:00
- Shine On You Crazy Diamond (Parts 6–9) 17:00
Encores:
- Money 10:00
- Us And Them 7:00 (nicht immer)
Extra-Encores:
- Careful With That Axe, Eugene 9:55 (nur in Oakland)
- Blues (nur in Montreal)
All Kinds of Animals:
- JPC: Pink Floyd Animals (2018 Remix) (Limited Deluxe Edition) 1 LP, 1 CD, 1 DVD-Audio, 1 Blu-ray Audio
- JPC: Pink Floyd Animals (2018 Remix) (Dolby Atmos) Blu-ray Audio
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Guten Morgen,
Sitze gerade im Zug und höre mir das Boston Konzert von der In The Flesh Tour von 1977 an. Ich finde die Qualität für ein Bootleg immer noch hervorragend. Ich hab mal die KI gefragt, was man mit so einem Bootleg eigentlich alles machen kann. Das kam raus:
Guten Morgen! Ja – und das ist tatsächlich eines der spannendsten Themen der modernen Audiobearbeitung. Die kurze Antwort lautet: Ja, bis zu einem gewissen Grad. Aber es gibt auch klare Grenzen.
1. Kann man ein Bootleg in einzelne Tonspuren zerlegen?
Ja. In den letzten Jahren haben KI-gestützte Programme enorme Fortschritte gemacht. Sie können aus einer Stereodatei einzelne “Stems” extrahieren.
Zu den besten Programmen gehören:
* RipX DAW – derzeit eines der leistungsfähigsten Programme. Es trennt nicht nur Gesang, sondern oft auch Gitarre, Bass, Schlagzeug und Keyboard erstaunlich sauber.
* SpectraLayers – hervorragend für spektrale Bearbeitung und Restaurierung.
* Demucs – Open-Source-KI mit sehr guten Ergebnissen.
* Ultimate Vocal Remover – kostenlos und unterstützt verschiedene KI-Modelle.
* LALAL.AI – sehr komfortabel, allerdings kostenpflichtig.
Gerade bei den Soundboard-Aufnahmen der In The Flesh-Tour funktionieren diese Programme oft überraschend gut, weil die Instrumente bereits relativ klar im Stereobild verteilt sind.
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2. Kann man danach jede Spur verbessern?
Ja.
Man kann beispielsweise:
* Bandrauschen entfernen
* Brummen (50 Hz) beseitigen
* Klicks und Dropouts reparieren
* Frequenzgang entzerren
* Dynamik wieder etwas ausgleichen
* Stereoabbild verbessern
* einzelne Instrumente neu mischen
Programme wie iZotope RX sind dafür praktisch der Industriestandard.
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3. Kann man daraus eine Aufnahme auf heutiges Studio-Niveau machen?
Hier liegt die Grenze.
Man kann keine Informationen erzeugen, die nie aufgenommen wurden.
Wenn beispielsweise:
* Roger Waters’ Bass im Bootleg leicht übersteuert ist,
* Nick Masons Snare vom Publikum überdeckt wird,
* David Gilmours Gitarre mit Rick Wrights Keyboard verschmilzt,
dann kann KI diese Bestandteile oft erstaunlich gut trennen – aber nicht perfekt.
Man gewinnt keine echten Mehrspur-Master zurück.
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4. Was heute dennoch möglich ist
Mit modernen KI-Werkzeugen kann man inzwischen:
* jedes Instrument separat komprimieren,
* unterschiedlich entzerren,
* Hall reduzieren,
* Panorama verändern,
* Lautstärken neu mischen,
* teilweise sogar Übersprechen entfernen.
Das Ergebnis kann deutlich besser klingen als das ursprüngliche Bootleg.
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5. Gerade bei Pink Floyd lohnt sich das
Die In The Flesh-Tour von 1977 ist ein idealer Kandidat.
Viele der bekannten Bootlegs – insbesondere die Soundboard-Mitschnitte wie:
* Oakland 1977
* Boston Garden 1977
* Madison Square Garden 1977
* Fort Worth 1977
haben bereits eine hohe Ausgangsqualität. Mit KI-gestützter Stem-Separation und sorgfältiger Restaurierung lassen sich daraus Versionen erstellen, die subjektiv näher an offiziellen Live-Veröffentlichungen herankommen. Dennoch werden sie nicht die Qualität der originalen Mehrspuraufnahmen erreichen.
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6. Was in den nächsten Jahren möglich werden könnte
Die Entwicklung geht derzeit sehr schnell. Es gibt bereits Forschung, die versucht, aus einem Stereomix virtuelle Mehrspuraufnahmen zu rekonstruieren. Künftige KI-Modelle könnten Instrumente noch präziser isolieren und typische Aufnahmefehler intelligenter korrigieren.
Ich würde daher nicht ausschließen, dass Bootlegs in fünf bis zehn Jahren noch deutlich authentischer restauriert werden können als heute.
Vielen Dank Andi! Hochinteressant, was du zusammengefasst hast.