Flashback: Roger Waters The Wall Live, 10.6. & 11.6.2011 Hamburg, o2 World

Von Thomas Pankow

Am 10. Juni 2011 war ich mit meiner Frau beim ersten Hamburger Konzert in der damaligen o2 World Hamburg und am 11. ließ ich es mir nicht nehmen die Show noch ein zweites Mal zu besuchen.

Nachdem die Karten schon etwa 1 Jahr darauf warteten endlich benutzt werden zu können, war ich schon sehr gespannt, wie Roger Waters die Show dieses Mal präsentieren würde.

Nach meinen beiden Besuchen der Wall Shows von Pink Floyd im Februar 1981 in Dortmund und der Aufführung von Roger auf dem Potsdamer Platz im Juli 1990 in Berlin sollte es nun meine vierte und fünfte Wall-Aufführung sein.

Ich wurde nicht enttäuscht, The Wall nun in einem moderneren Gewand dank der vielen inzwischen entwickelten Neuerungen im Hinblick auf Licht, Sound, Projektionen und Effekten zu sehen und zu hören. Aber auch das neue Design und die neuen Filme machten das Ganze zu einem neuen Erlebnis.

Mich zogen, wie auch schon bei den früheren Konzerten, die Musik und Show völlig in ihren Bann. Überwältigender Sound, beeindruckende Bilder und Filme setzten vielerlei Emotionen frei.

Unter anderem blieben mir besonders der Moment, in dem das Mädchen ihren Vater unerwartet wiedersah sowie die auf die Mauer projizierten Bilder und Namen der vielen getöteten Menschen, in Erinnerung.

Wie schon im Februar 1981 war ich auch diesmal froh die Show 2 Mal sehen zu können. Sie verlor damit gar nichts, im Gegenteil wurde es dadurch meiner Meinung nach ein noch intensiveres Erlebnis.

Zu diesem Zeitpunkt ahnte ich noch nicht, dass ich gut 2 Jahre später noch einmal in Berlin im Olympiastadion sein sollte …

Ich möchte die verschiedenen Shows nicht miteinander vergleichen, alles hat seine Zeit und jede war für sich bzw. für mich ein besonderes Erlebnis. Allerdings haben die beiden Konzerte in Dortmund für mich noch einen besonderen Stellenwert, da dies die letzten Konzerte aller Mitglieder der Gruppe Pink Floyd waren.

Konzert-Statistik:

Musiker:

  • Drums: Graham Broad
  • Guitars: Roger Waters, Dave Kilminster, G.E. Smith, Snowy White
  • Keyboards: Jon Carin, Harry Waters
  • Lead Vocals: Roger Waters, Robbie Wyckoff
  • Trompete: Roger Waters
  • Backing Vocals: Jon Joyce, Mark Lennon, Pat Lennon, Kipp Lennon

Setlist:

Set 1:

  1. Spartacus Intro
  2. In The Flesh?
  3. The Thin Ice
  4. Another Brick In The Wall, Pt.1
  5. The Happiest days Of Our Lives
  6. Another Brick In The Wall, Pt.2 (neues Ende)
  7. Mother
  8. Goodbye Blue Sky
  9. Empty Spaces
  10. What Shall We Do Now
  11. Young Lust
  12. One Of My Turns
  13. Don’t leave Me Now
  14. Another Brick In The Wall, Pt.3
  15. The Last Few Bricks
  16. Goodbye Cruel World

Intermission

Set 2:

  1. Hey You
  2. Is There Anybody Out There?
  3. Nobody Home
  4. Vera
  5. Bring the Boys Back Home
  6. Comfortably Numb
  7. The Show must Go On
  8. In The Flesh
  9. Run Like Hell
  10. Waiting for The Worms
  11. Stop
  12. The Trial
  13. Outside the Wall

1 Antwort

  1. Werner Werner sagt:

    Danke dir sehr für deinen Bericht und Tickets, Thomas! Zweimal 1. Reihe, sehr cool.

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