Roger Waters unterstützt seinen Sohn Harry, einen Sänger für dessen neue Pink-Floyd-Tributeband Legacy zu finden

Roger Waters 25.5.2023 Prag, O2 Arena

Harry Waters stellt seine eigene Pink Floyd Tributeband zusammen. Das wundert mich nicht, dass er nach Jahren, in denen er an vielen solchen Konzerten teilnahm und mit verschiedensten Bands tourte, es selbst machen will. Ein neues Kapitel in der so umfangreichen Pink Floyd-Geschichte, in dass der Sohn die Songs des Vaters spielt und der ihn dabei unterstützt. Aber auch nur logisch. 2027 soll die Tour beginnen. Neben Harry Waters ist Drummer Graham Broad dabei.

Roger Waters presents LEGACY
A Pink Floyd show
Performed by the Harry Waters Band
The Father’s Legacy, the Son’s Band

  • Harry Waters: Keyboards, Organ
  • Graham Broad: Drums

ROGER WATERS: Mein Sohn Harry hat eine großartige Band und Show auf die Beine gestellt, um nächstes Jahr auf Tour zu gehen und der Musik aus der goldenen Ära von Pink Floyd Tribut zu zollen – und vielleicht auch ein paar Songs aus meiner späteren Solokarriere zu spielen.

Harrys Band fehlt nur eines: die Stimme, die ich hatte, als ich jung war. Früher konnte ich alles singen, von der sanften Dringlichkeit von „Hello, is there anybody in there?“ aus „Comfortably Numb“ bis hin zum hohen Schrei von „You know how I need you to beat to a pulp on a Saturday night“ aus „Don’t Leave Me Now“.

Kannst du das? Bist du diese fehlende Stimme? Wenn ja, ist das deine Chance. Dies ist eine offene Einladung zum Vorsingen für Harrys Band. Ich meine es ernst. Besuche jetzt HarryWaters.com für weitere Informationen und um dein Vorsingen einzureichen.

23 Antworten

  1. Avatar Matthias sagt:

    ..yes,das habe ich gestern auf der Rolling Stone Website gelesen.
    Der alte Roger,seit Jahren schimpft er auf die “…verdammten Brit Floyd und andere die dauernd durch die Länder touren und seine Lieder spielen “, und nu ? Jetzt sucht er einen Sänger für eine Pink Floyd Tribute Band von seinem Junior ? Ich wusste garnicht wie ich zuerst reagieren sollte,sollte ich weinen oder lachen…oder einfach nur mit dem Kopf schütteln ? na ja,ich bin mal gespannt was dabei rauskommt…

    Gruß
    Mattes

  2. Avatar Patrick sagt:

    wie viele Leute sich da wohl einen Spaß erlauben und isolierte Vocals von David einsenden?
    Ich finde es schöner, wenn Eltern und Kinder sich ergänzen und nicht ihre Eltern kopieren. Romany ist ein gutes Beispiel.

  3. Avatar ChrisHB sagt:

    Also Matt Gilmour könnte doch den Gitarrenpart übernehmen? Ich hätte nichts gegen eine offizielle Pink Floyd All Star Band mit all den ehemaligen „üblichen“ Verdächtigen – die wissen ja wie es geht.

  4. Avatar Uwe sagt:

    Hallo Patrick, ich bin da vollständig bei Dir… für mich als inzwischen schon sehr alten Floyd Fan ist David der Sympatieträger, der gezeigt hat, wie man Kinder heranführt an eine Musiklegende. Bei Rogers Konzerten (ich war in Berlin dabei) haben mich immer seine teilweise schrägen Komentare in den Pausen irritiert, obwohl ich über sein Verhältnis zum im ersten Weltkrieg gefallenen Verwandten weiß. Schlimmster Kommentar über seine Eilassungen für mich: russischer Irre Medwedjev postet: wish you were here…

  5. Avatar Manuel sagt:

    Es reicht doch wenn er aussieht wie Roger. Bei ihm stört das Lipsyncing ja auch fast niemanden.

  6. Avatar GerdM sagt:

    Brit Floyd könnte ja die Leitung übernehmen. Harry kann dann die Ansage machen.

  7. Avatar Dominik RIEDO sagt:

    Naja, das wäre tatsächlich eine Möglichkeit, die ewigen Streitereien zu beenden — indem sich Sprösslinge von allen ehemaligen Bandmitgliedern zusammentäten. Und sei es nur für einige Gast-Auftritte. Ich wünschte mir eine Versöhnung im Hause Floyd (was hatte ich 2005 Hoffnung!).

    • Werner Werner sagt:

      Eine Versöhnung ist nicht möglich, wenn Waters bis heute über Gilmour sagt, das er keine Ahnung hat, was die Songs bedeuten. Er singt sie, ohne einen Funken von Ahnung zu haben. Konsequenterweise muss Waters dieses Wissen auch den vielen nicht englischsprachigen Fans absagen, mir zum Beispiel.

      Aber egal. Alles gut, sie hatten eine großartige Karriere. Der Verkauf an Sony war das Beste für die Kunden.

      Jetzt kommt noch sein Buch, mit dem Versöhnungskapitel, das David und Polly gewidmet ist. 🙂

  8. Avatar Steve sagt:

    Ich glaube David geht musikalisch da den richtigeren Weg. Er macht mit seinen Kindern seine eigene Musik und legt dort seine Grundsteine ohne Pink Floyd.
    Roger versucht seine Musik durch Harry weiter leben zu lassen ohne ihnen eine eigene Kreativität zu lassen. Er ist da immer noch so egoistisch wie schon seit Jahren. Hauptsache seine Musik lebt weiter…. Dafür benutzt er sogar seinen Sohn Harry

    • Avatar D sagt:

      Also ich weiss es natürlich nicht, aber ich nehme nicht an, dass LEGACY Roger Waters Idee war. Schliesslich hatte er Harry ja sogar aus seiner Band geschmissen. Es wird eher von seinen Sohn kommen (oder Graham Broad), vermutlich zumindest nach der Erkenntnis, dass Nick Mason mit seiner ‘Legacy’-Show (ich meine das nicht böse: Aber schliesslich hat er nicht all zu viel geschrieben und war kaum je Sänger, sprich: Wenn ‘nur’ der Drummer von PF dabei ist, ist das halt doch weniger als bei David oder Roger — und wie gesagt: nicht böse gemeint, ich war bei mehreren Shows dabei; die beste 2019 in Augusta Raurica!) richtig schönen Erfolg hat, und das nicht bloss kommerziell. Wenn einmal weder Waters noch Gilmour noch Mason mehr auftreten, wird eine LEGACY-Show (die vermutlich auf Bildmaterial von Waters zurückgreifen darf) mit Gästen: vielleicht mal Mason für einen Song, Waters, Guy Pratt?, Eric Clapton? etc. die vermutlich beste Möglichkeit sein, ‘PF’ noch zu erleben. Abgesehen von Avataren. Aber da dann bitte doch mit der Besetzung 1968-1979 oder gar einzelne Songs 1964-1968. Ja, der Verkauf an So-nie (Danke an Marcus Altenkirch-Feß!) war für die Fans vermutlich gut (ausser es tauchen dann plötzlich in hunderten Werbungen PF-Songs auf, das wäre dann ein Überbombardement!).

  9. Avatar Wolfgang Kosztka sagt:

    Spätestens seit ,,The Wall” war Pink Floyd nicht mehr die Band von früher. wo sind die genialen Songs von ,,A saucerfull of secrets” oder,, A piper at the gates..Spätestens seit ,,Wish you where here” vermisste die Band Syd Barrett [nicht nur die Band!]
    Pink Floyd mutierte zum Geldesel der Musikindustrie
    Nick Mason performt die Songs vor dem weltweiten komerziellen Durchbruch[ Dark side of the moon] und zeigt den unter 70 jährigen das wahre Potential der ehemals richtungsweisende Gruppe

    • Avatar Matthias sagt:

      …also,das seh ich alles völlig anders,als Syd Barrett die Band verließ oder verlassen musste waren schon damals viele der Meinung “…ohne Barrett ist Pink Floyd nicht mehr dasselbe und wird nicht überleben “.Und es ging denoch weiter ,und das erfolgreicher als zuvor.Und als Roger Waters die Band verließ war es die gleiche Tonart,und es ging auch weiter.Ob nun besser oder schlechter wie vorher das sollen die “Experten” entscheiden.Für mich war es genauso gut wie vorher.Jeder Abschnitt in der Geschichte dieser Band steht für sich,aber am Ende ist doch alles Pink Floyd.
      Und Geldesel ? Jede Band & jede Plattenfirma will Geld verdienen,das ist doch wohl mehr als logisch..sonst bräuchte man es ja nicht zu machen.
      Davon mal abgesehn,Harry Waters soll ruhig mit einer Tribute Band auf Tour gehn wenn er Spass daran hat,so wichtig ist das nun auch wieder nicht.Es gibt so viele P.F Cover Bands da draussen..da fällt eine mehr oder weniger garnicht mehr auf…

      ..na denn
      Gruß
      Mattes

      • Werner Werner sagt:

        Richtig, wir sind in der Unterhaltungsindustrie und es geht ums Geld verdienen! Und Pink Floyd mit die meistverdiener, haben hunderte Millionen verdient!

    • Avatar Thorsten sagt:

      Pink Floyd waren schon immer eine Band des Wandels. Ob vor oder nach “The Wall”. Sie haben sich halt immer weiter entwickelt.
      Und geniale Songs gab es dann immer noch…

  10. Michael F. Michael F. sagt:

    “Harrys Band fehlt nur eines: die Stimme, die ich hatte, als ich jung war. Früher konnte ich alles singen…” Der Meister ist mal wieder voll und ganz von sich überzeugt. An Arroganz kaum zu übertreffen. Aber eigentlich wollte ich zur fehlenden Stimme was sagen: Wenn man sich in Musikerkreisen bewegt, sollte es kaum ein Problem geben, einen geeigneten Sänger zu finden. Kann es sein, dass keiner da mitmachen will?

  11. Avatar Manfred M. sagt:

    Und Waters schon wieder mit diesem”””” Musik aus der goldenen Ära””””…..immer ICH ICH ICH !
    WATERS Ist der größte Ego Typ der Musikgeschichte.

  12. Avatar Hanno sagt:

    Ihr alle, der gute und tüchtige Hausmeister eingeschlossen, habt gute Gründe Roger Waters hart zu kritisieren. Aber im Kontext des Aufrufs für ein Sänger-Casting für eine PF Tributeband geht mir das draufhauen echt zu weit. Roger Waters unterstützt das Vorhaben seines Sohnes eine Hommage Band an PF zusammen zu stellen. Mehr ist es nicht. Wisst ihr, wie aktuell das Verhältnis zwischen Sohn und Vater ist? Nein, ich auch nicht. Wisst ihr, ob Legacy nicht sogar ein würdevoller Versuch das unbestritten großartige Werk von PF und RW auf die Bühne zu bringen wird? Richtig, ich auch noch nicht. Klar kann man sich über die Wortwahl von RW im Aufruf lustig machen, aber da hatte er in letzter Zeit schon viel schlimmere Verbalentgleisungen. Wie Ringo Starr immer sagt: Peace & Love

    • Werner Werner sagt:

      Die beiden haben mit Sicherheit ein gutes Verhältnis. Ich glaube, dass das eher Harrys Projekt ist. Er ist Musiker, tourt seit Jahren in diversen Coverband-Formationen und Projekten. Dass sein Vater ihn voll unterstützt und dann vielleicht noch etwas rein pusht, ist mehr als legitim. Denn auch hier handelt es sich um ein Unterhaltungsprojekt, das am Ende des Tages auch Geld zum Ausgleich des dargebotenen bringt.

      Nick Mason Interview: Roger Waters pushback/bullying in Pink Floyd
      Aber ich glaube nicht, dass sie gemein zu ihm sind (lacht). Es ist schwer vorstellbar, gemein zu Roger zu sein.

  13. Avatar Manfred M. sagt:

    Aber muss es bei den Waters denn 2 Tribute Bands geben?…… man kann es auch übertreiben mit dem TRIBUT!
    Der Roger macht das doch schon ganz gut.

  14. Avatar Matthias sagt:

    Ich glaube auch nicht das Roger Waters hier härter kritisiert wird als anderswo.Die Lady’s und Gentelman hier nehmen das ganze um den “Genius of Pink Floyd (?)” nur nicht mehr so ernst und mit viel mehr Humor,was doch völlig o.k ist…und besser für die Nerven ist es auch.
    Ist schon in Ordnung wenn ein Daddy seine Kinder unterstützt,habe ich doch auch bei meinen drei gemacht.Ich denke auch das die zwei Waters Herren sich prima verstehen,und wegen dem Geld müssen sie es eh nicht machen…ich glaube eher das ganze Projekt ist just for Fun…

    @Manfred M.
    …deinen Kommentar fand ich jetzt mal cool…und lustig .

    Gruß
    Mattes

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