Pink Floyd veröffentlichten „Live from the LA Sports Arena, April 26th, 1975“ 4-LP-Boxset

YOU GOT TO BE CRAZY

Immer wieder träumte ich Pigs-Might-Fly‘artig über eine Official-Bootleg-Serie von Pink Floyd. Mittlerweile ist dieser fantastische Gedanke alter Schnee, und das Bootleg Live from L.A. 1975 hat sich in ein offizielles Livealbum transformiert. Holy Cow. Ich nehme an, dass wir zum 50er von Animals tatsächlich Schweine am Himmel fliegen sehen werden. Ich vermisse das sehr, gerade in Zeiten wie diesen.

YOUR OWN BACKGROUND

Ich war ein Sammler von Live-Aufnahmen. Jahrelang auf der Suche nach Livetapes und der noch besseren Generation von der Kopie, der Kopie, des besseren Sounds wegen. Aber davor galt es überhaupt, einen Mitschnitt von diesen oder jenem Konzert in die Sammlung aufnehmen zu können. Die Kassetten machten weite Wege rund um den Globus, und Doppelkastendecks erfreuten sich großer Beliebtheit. Jedes Tonband wurde angehört, bewertet, katalogisiert in der Tauschliste und diese an andere Sammler verschickt. Ich kannte alle Postler!

Ausgestattet mit solch einer Grundhaltung, Priorität, solch einem Background findet man am Release eines Bootlegs grundsätzlich überhaupt nichts auszusetzen. Bis zum heutigen Tag höre ich alleine oder mit Freunden sehr gerne Livemitschnitte. Ganz einfach deswegen, weil dabei weitere große Qualitäten von Pink Floyd zutage kommen. Diese Band hat nämlich nicht nur hervorragende klingende Alben herausgebracht, sondern auch Live in Concert großartig aufgespielt. Nicht nur, das sie wild drauflos improvisierten, war eine besondere Qualität von Pink Floyd das Spielen unveröffentlichter Songs! Tipps gefällig? Okay, Birmingham 1970, Zürich ’72, Wien ’73, Montreal ’77, Ottawa ’87.

Die 75er-Tour ist ein schönes Beispiel für die Floyd’sche Herangehensweise. Da kommen Pink Floyd nach ihrem Welterfolg mit The Dark Side of the Moon und zwei Jahren Konzertpause in den USA wieder zurück und starten mit fünf neuen Songs.

  • Raving And Drooling
    • 1977 Animals, Sheep
  • You’ve Got To Be Crazy
    • 1977 Animals, Dogs
  • Shine On You Crazy Diamond (Pts. 1–5)
    • 1975 Wish You Were Here
  • Have a Cigar
    • 1975 Wish You Were Here
  • Shine on You Crazy Diamond (Pts. 6–9)
    • 1975 Wish You Were Here

Und dabei wollten alle was von Dark Side hören, das dann im Set 2 zur Geltung kam, Any Colour You Like sticht heraus mit seinen acht Minuten! Echoes dann mit Dick Parry, weil dem erstens langweilig werden würde und eben weils was Neues ist. Toll ist das. So was imponiert mir heute noch, wenn Musiker neues Material spielen, dann zeigt das Mut, denn das Neue benötigt Freunde. Pink Floyd hatten eine ganze Menge Mut.

THE OFFICIAL BOOTLEG

Am 18. April, dem Record Store Day 2026, zog ich los, um mir die Pink Floyd Live from the Los Angeles Sports Arena, April 26th, 1975, im Good Things in Gmunden, dem Record Store meines Vertrauens, abzuholen! Sehr cool!

Sony Music ließ für diese Veröffentlichung, die von Mike Millards Original-Bootleg-Aufnahme stammt, ein neu gestaltetes Albumcover & Artwork im echten Bootleg-Stil in Auftrag geben. Das Coverfoto und weitere Fotos hat Storm Thorgerson höchstpersönlich am 26. April 1975 in LA gemacht. Kate Gibb stellte aus den Bildern farbenprächtige Siebdruck-Collagen her.

KATE GIBB: Die Arbeit mit Originalfotos aus dem Jahr 1975 brachte alle möglichen Herausforderungen mit sich – unterschiedliche Bildqualitäten, Farbtöne, Schärfe und Perspektiven. Aber genau das macht für mich den Reiz der Pink-Floyd-Veranstaltung aus. Es war eine wahre Freude zu sehen, wie meine Collagen auf den vielen Oberflächen dieses 4-CD-Box-Sets zur Geltung kamen. Besonders gut gefallen mir die markanten runden Etiketten auf dem transparenten Vinyl. Ein großes Lob an JC @jcheusr, der das Ganze möglich gemacht hat …

ZUM HAARESPALTEN

Apropos Haarspalterei. Die Credits bei Shine On You Crazy Diamond Pts. 1–9, die bringen mich zum Schmunzeln. Storm Thorgerson musste sicherlich dreimal nachfragen, um das korrekt hinzubekommen. Auf dem Backcover des 4LP-Bootleg-Sets steht abgedruckt, das Dick Parry Saxofon bei Raving and Drooling spielte! Hmm, also ich höre da kein Blasinstrument raus. Und Recorded soll es von Mike Mallard worden sein? Nö, meine lieben, das war der Mike Millard! 🙂 Ob das im Geiste eines Bootlegs nicht alles ganz richtig, absichtlich passierte? Eher nicht.

Ich freue mich auf das nächste Livealbum von Pink Floyd! 2027 feiern wir 60 Jahre The Piper at the Gates of Dawn, 50 Jahre Animals und 40 Jahre A Momentary Lapse of Reason. Die zuständigen bei Sony Music sind sicher längst über das Vorbereitungsstadium hinaus!

Pink Floyd – Live from the Los Angeles Sports Arena, April 26th, 1975

Event: RECORD STORE DAY 2026
Veröffentlichung: 18. April 2026
Format: 4 x LP, clear vinyl
Label: Sony Music Legacy Recordings
Auflage: 15,400 in U.S.; 30,000 weltweit
Release type: RSD Exclusive Release

LP 1

Side A

  1. Raving And Drooling (new)

Side B

  1. You’ve Got To Be Crazy (new)

LP 2

Side C

  1. Shine On You Crazy Diamond (Pts. 1–5) (new)
    • Pt. 1: Wright / Waters / Gilmour
    • Pt. 2: Gilmour / Waters / Wright
    • Pt. 3: Waters / Gilmour / Wright
    • Pt. 4: Gilmour / Wright / Waters
    • Pt. 5: Waters
  2. Have a Cigar (new)

Side D

  1. Shine on You Crazy Diamond (Pts. 6–9) (new)
    • Pt. 6: Wright / Waters / Gilmour
    • Pt. 7: Waters / Gilmour / Wright
    • Pt. 8: Gilmour / Wright / Waters
    • Pt. 9: Wright

LP 3

Side E

  1. Speak to Me
  2. Breathe (In the Air)
  3. On the Run
  4. Time

Side F

  1. The Great Gig in the Sky
  2. Money
  3. Us and Them

LP 4

Side G

  1. Any Colour You Like
  2. Brain Damage
  3. Eclipse

Side H

  1. Echoes

All kinds of 1975:

Live from the Los Angeles Sports Arena, April 26th

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40 Antworten

  1. Avatar Marcus Altenkirch-Feß sagt:

    Noch keine Kommentare? Das Wetter ist zu gut und alle noch draußen
    Habe mir die Box gegönnt. In Saarbrücken war ich um 17 Uhr erfolgreich. Der VK lag bei 108 €.
    Reingehört habe ich noch nicht aber ausgepackt und ich muss sagen: Klasse stimmiges Design, alte Fotos die verwendet wurden passen gut in die Stimmung.
    Bin gespannt wie sich das ganze anhört.

    • Avatar Nico sagt:

      Bleib bei dem Eindruck, wie es aussieht, denn es klingt furchtbar. Kein Wunder, dass Pink Floyd das nie offiziell veröffentlicht hat

    • Werner Werner sagt:

      Ja, das Wetter ist schön! Saarbrücken auch, war mal bei einem Konzert dort, 1998 The Church!

      Mir gefällt das sehr mit den farbigen Collagen! Sind die paar Fehler auf der Rückseite dem Bootleg Gedanken geschuldet?

      • Avatar Matthias sagt:

        …hier ist das Wetter auch gut,aber saukalt draussen !
        Ich habe gesehn das diese Box bei Amazon für 133' Euro gelistet ist…garnicht mal so billig .
        Und der Sound ? Jeder hier wusste doch das dieses Release von einer Bootleg Aufnahme stammt,also was hat man denn da erwartet ? Das was ich bisher von diesem Album gehört habe geht für meine alten Ohren völlig in Ordnung.Und mein Sammlerherz schlägt hier dann doch höher als gewohnt.

        …noch einen schönen So.
        Gruß
        Mattes

        • Avatar GerdM sagt:

          Bei Paper Moon italien habe ich mit Porto 106 € gezahlt.
          Und das Bootleg von Mike Millard ist für die damaligen Verhältnisse ziemlich gut. Daraus musste dann Steve W. sein Ergebnis erzielen. Und das doch einigermaßen gut.

  2. Avatar Stephan sagt:

    Ich habe das Album für 70 Euro gesehen, aber links liegen lassen. Die Version auf der BluRay klingt in meinen Ohren schon nicht sonderlich gut und auf Vinyl sicher nicht viel besser. Da tickt mein Sammlerherz dann noch etwas anders.

  3. Avatar C-Stoff sagt:

    Hab sie mir bestellt, auf dem Land gibt es keinen Laden. Jahrzehntelang hab ich auf solche Alben gewartet, da greife ich schon zu. Es wird schon das qualitativ beste Rohmaterial von den Touren 1974/75 gewesen sein, und Abstriche an der Klangqualität bei ursprünglichen Bootlegs sind leider nicht zu vermeiden. Fand die Aufnahmen der British Winter- Tour und vor allem Hamilton 1975 interessanter, aber das ist zweitrangig.

  4. Avatar Vincent sagt:

    Sonne und Wolken hier gleich uber die Grenze (Niederrhein) 🙂
    Ein bisschen arbeiten und gleich die gestern gekaufte RSD 2026 Pink Floyd box anhoeren.
    Die 'packaging' mach ich sehr. Schoen gemacht alle Covers und Inlays.
    Sound ist gut wissende es ist ein Bootleg. Gut das es in dieser officieller Auflage zu uns kommt.

    Dann noch meine weitere RSD schatzen von Springsteen, Knopfler und Rowwen Heze anschauen und anhoren.

    Und wegen Musik Hobby: gestern im Schlagzeug 'Basisklasse' mitgemacht aufs ONSK Open Niederlandische Schlagzeug Meisterschaft, 1. Platz (von 9 Teilnehmer) yihoe!! (mit Schlagzeuggruppe "Ons Genoegen" – Millingen a/d Rijn, Niederlande)

  5. Avatar Jan sagt:

    Pink Floyd – Live From The Los Angeles Sports Arena, April 26th, 1975

    Für Sammler ein starkes RSD-Stück: 1975, tolle Setlist, offiziell veröffentlicht und von Steven Wilson restauriert. Klanglich bleibt es für mich aber eher ein ordentlich aufbereitetes Bootleg als eine audiophile Live-Platte.

    Die Höhen öffnen sich kaum, der Bass ist etwas drüber, die Mitten bleiben schwammig. Als Pink-Floyd-Fan freue ich mich, sie zu haben — häufig auflegen werde ich sie vermutlich nicht. Für rund 90 Euro ist mir das klanglich zu wenig.

  6. Avatar Mike sagt:

    ich habe die ersten beiden platten durch und bin von der qualität überrascht. es ist und bleibt eine bootleg aufnahme, aber hey, dieser kauf hat sich für mich gelohnt!
    liebe grüsse aus der schweiz
    mike

  7. Avatar Andreas sagt:

    Ich kann mich auch nur anschließen Top Quali für eine bootleg Aufnahme , ist trotzdem ein Stück Geschichte .
    War sicher ein geiles Konzert damals .

  8. Avatar mirko sagt:

    Ich habe einige Bootlegaufnahmen von Pink Floyd. Bin gespannt wie die Aufnahme tatsächlich klingt. Habe die Doppel-CD bestellt, die am Freitag erscheint und gewöhnlich bei JPC am gleichen Tag geliefert wird.

  9. Avatar Marcus Altenkirch-Feß sagt:

    Ausgepackt sind die LP's seit Samstag. Heute konnte ich zum ersten Mal eine Scheibe auflegen und…. es klingt ehrlich gesagt besser als erwartet. Die Hardware: Teufel Theater Hybrid 4 und ein passender Marantz-Verstärker dazu ein kleines Zimmer – passt. Ein wunderbares Zeitdokument. Bin froh es zu besitzen. Wünsche euch auch viel Spaß damit!

  10. Avatar Manfred M. sagt:

    Auf keinen Fall klingen die Aufnahmen " fürchterlich"…..und schon das es jetzt auf CD erschienen ist.
    Ist eigentlich Blödsinn:….aber auf Blu-Ray hat es nicht das richtige Feeling!

    • Avatar Nico sagt:

      Falls du es noch nicht gehört hast, empfehle ich dir wirklich sehr das Konzert im Empire Pool anzuhören. Es ist von derselben Zeit und hat praktisch dieselbe Setlist, aber in erstklassiger und professioneller Qualität. Man kann es auf Streaming, CD, Blu-ray und Vinyl hören, da alles offiziell von Pink Floyd veröffentlicht wurde, als die Band noch die Rechte daran hatte.
      Dies ist in meiner Meinung wirklich schlecht, denn Pink Floyd würde niemals ein Konzert veröffentlichen, das mit Hobby-Mikrofonen mitten im Publikum aufgenommen wurde.

      YT Pink Floyd – Live At Wembley 1974 (Full Concert)

  11. Avatar Mirko sagt:

    Jetzt habe ich mal JPC gelobt und nun kommt die Mitteilung, dass Sony nicht genug Exemplare liefern kann und dass sich die Versendung verschiebt. Ärgerlich, war schon sehr gespannt auf die Aufnahme hinsichtlich der Qualität.

    • Avatar Thomas P. sagt:

      Das habe ich gestern auch erfahren. Immerhin hat jpc zur Entschuldigung mir einen 4 Monate gültigen 20%-Gutschein für meine nächste Bestellung geschickt. Dafür warte ich dann doch mal gerne etwas länger. Zumal ich die Aufnahme schon in der WYWH50-BluRay habe.

  12. Avatar Thomas P. sagt:

    Diese Aufnahme (LA 1975) ist allerdings nicht die erste offizielle Veröffentlichung von inoffiziellen Liveaufnahmen. Auf der originalen Doppel-DVD von PULSE von 2006 gibt es 4 Songs der 1994er Division Bell Tour von solchen privaten Aufnahmen unter dem Kapitel “Bootlegging the Bootleggers” (What Do You Want From Me, On The Turning Away, Poles Apart und Marooned).

  13. Avatar GerdM sagt:

    Habe jetzt alle 4 Scheiben angehört. Sehr gute Qualität von einem ursprünglichen Bootleg. Es gibt weitere Bootlegs von anderen Konzerten in einer guten Qualität. Sony sollte initiativ werden.

  14. Avatar speaktome sagt:

    Kann mir jemand erklären, der die Originalaufnahme und die neue von Steven Wilson überarbeitete Version im Vergleich gehört hat? Ich kenne die frühere Aufnahme nicht, die Unterschiede oder Übereinstimmungen interessieren mich sehr. Ich danke Euch im Voraus!

    • Avatar GerdM sagt:

      Du findest Mike Millards Bootleg bei Guita…101. Da jetzt eine offizielle Version auf dem Markt ist, ist die Aufnahme als Bootleg wohl bald nicht mehr verfügbar. Mikes AUfnahme wurde als “superb” beschrieben.

  15. Avatar speaktome sagt:

    Danke Gerd! Ist schon eine Spur.

  16. Avatar TOM sagt:

    Es ist wirklich interessant, die vielfältigen und unterschiedlichen Sichtweisen zu der offiziellen Veröffentlichung von Millards Master zu lesen. In den sozialen Medien, hier, usw. Es schärft nochmals den eigenen Blick, die eigene Meinung. Ich bin jedoch ein ausdrücklicher Befürworter dieser VÖ kann aber auch die sog. “Gegenseite” verstehen. Die Argumente, die Ablehnung des “klanglichen Erlebnisses”. 

    Ein Konzert lebt auch immer von der Authentizität, der Einmaligkeit. Des Unwiederbringbaren. Ich denke, dem können sich viele Anschließen. Wo sich die Wege offenbar trennen, ist die Frage : wie präsentiere ich dieses Ereignis der Öffentlichkeit?

    Ich denke auch, dass, wenn es offizielle Tondokumente gegeben hätte, die VÖ dieser Bänder die bessere Wahl gewesen wäre.

    Nun ist es nicht Mike Millards Versäumnis, dass es diese Dokumente nicht gibt.

    Ich denke, die Band bedauert das auch und hat das kommuniziert. Zumindest der Schlagzeuger. Ich wäre mir nicht sicher, ob sie nicht auch, wenn Sony nicht die Finger draufhätte, einer VÖ nicht doch zugestimmt hätten. Zumindest dann, wenn die Liner Notes passen;-)

    Wäre es somit richtig oder besser gewesen. kein einziges Livedokument dieser 75er Tour offiziell zu veröffentlichen? Ich sage: nein. Mit all seinen Fehlern, seine Einschränkungen, seinen Unzulänglichkeiten ist es immer noch die bessere Wahl es so zu tun, wie es nun geschehen ist. 

    Ich finde es im Besonderen toll, dass es eben genau dieser eine Abend ist und kein “Best-of” von etlichen Soundboards dieser Tour, wo die besten Versionen der Songs genommen worden wären. Auch hier werden die Meinungen auseinandergehen. 

    Ich bin froh darüber, dass es diese Show auf 4 Vinyl geschafft hat. Und wenn nun noch Wembley 74 komplett auf Vinyl erscheinen würde, dann wäre alles prima. 

    Ich meine mich auch zu erinnern, dass Dave gesagt hat, dass er das Wembley 74 Konzert nicht in so guter Erinnerung hatte und nach dem Hören doch sehr begeistert war. Ja, es sind keine Audience Aufnahmen. Obwohl es auch tolle Audience-Dokumente mit sog. “Hobby-Mikrofonen” von 1974 gibt, die nicht nur irre toll klingen, sondern auch damals absurd teuer waren. 

    Für mich ist Wembley 74 nicht mit der Nordamerika Tour 75 zu vergleichen und nochmals eine “ganz andere Liga”. Und wenn man den Bogen von April 75 bis nach Hamilton 75 (Juni) spannt, dann finde ich diese Juni Shows den absoluten Höhepunkt und die konsequente Weiterentwicklung zu der British Winter Tour 74. 

    You Gotta Be Crazy

    Tom 

  17. Avatar Dominik RIEDO sagt:

    Ich hatte Schlimmes erwartet beim Begriff “Bootleg”. Aber ich muss sagen: Im Vergleich zu richtigen (oder: nicht offiziellen Bootlegs) ist dieses Album für mich gut genug in der Qualität – und es bietet gewisse Abweichungen nicht nur vom Original, sondern auch zu anderen Aufnahmen, etwa zum Beispiel die beiden Vorformen der Songs von ANIMALS, die hier anders klingen als auf anderen Bootlegs, die ich habe. Alles in allem bin ich froh, gibt es diese offizielle Einzelveröffentlichung und damit auch die Einzelveröffentlichung von “Raving and Drooling” und “You’ve got to be Crazy”! Gerne mehr, wenn es mehr ‘nur’ in dieser Qualität gibt. Pink Floyd haben allzu lange bloss die Alben immer wieder aufgelegt, ohne wenigstens früh mal Single-Versionen oder Live-Versionen mitzugeben, wie man das von fast allen anderen Bands kennt. Eigentlich bis 2011 nicht, 40 Jahre nach ihrem “goldenen Jahrzehnt” – wie es Roger Waters nun nennt …

  18. Avatar Dominik RIEDO sagt:

    Darf ich noch etwas sagen/fragen (mich würde die Meinung anderer dazu interessieren): Beim neuen offiziellen Bootleg sind die vier Mitglieder von PINK FLOYD alphabetisch aufgeführt: Gilmour, Mason, Waters, Wright. Das geht in Ordnung, so machen sie an sich nichts falsch. Aber warum dann bei allen vier – im Sinne eines Bootleg geht die Knappheit auch in Ordnung – zwar ganz simpel ihr Instrument steht, aber beim Gesang dann ein Unterschied geamcht wird, finde ich seltsam. Also dass Mason hier nicht gesungen hat, stimmt ja. Und auch bei Wright kann man die “Vocals” hinter die “Keyboards” schreiben; singt er doch vor allem Harmonien und ‘Neben’stimmen wie etwa bei “Time”. Aber die LEAD VOCALS – die als solche nicht stehen, sondern eben nur “Vocals” – müsste man doch sowohl Gilmour als auch Waters zugestehen, oder? Bei Gilmour stehen die “Vocals” denn auch VOR “Guitar”; aber bei Waters hinter “Bass” … als würde er auch nur Background und so singen. Dabei singt er bei sowohl “Raving and Drooling” und “You’ve Got to be Crazy” (zweiter Teil) als auch in “Shine on” (2 mal) und in zwei Songs von DARK SIDE OF THE MOON die Hauptstimme! Sprich: Eigentlich ist dies fast eine 1:1-Verteilung zwischen Waters und Gillmour (denn immerhin sind die ANIMALS-Songs längere Stücke als jene in THE DARK SIDE OF THE MOON). Weiss jemand etwas, ob das EMI so wollte? Oder ob das eine B edingung von Gilmour war? Oder wie würdet Ihr das sehen, wenn Ihr entscheiden könntet?
    beim Gesang aber bei Mason zum Gesang nichts (was ja stimmt), bei

    • Oskar Oskar sagt:

      Haarspalterei

      • Avatar Marcus Altenkirch-Feß sagt:

        Danke Oskar.

      • Werner Werner sagt:

        Short, sharp shock!

        • Darf ich hier, in aller Freundlichkeit, darauf hinweisen, dass der Hausmeister immer wieder sagt, man solle sich gut vertragen? Ich habe eine ganz normale Frage gestellt. Dass man mich hier einfach so abstellt, finde ich jetzt nicht nett. Solche Dinge interessieren mich. In den kleinen Dingen liegt oft viel verborgen. Hier eben eventuell ein Zeichen, dass Gilmour immer noch mehr Mitspracherecht hat als Waters. Ich finde das nicht uninteressant.
          Noch zu Gilmour und Waters. Ja, ich mochte Waters und mag seine Solo-Alben deutlich besser als Gilmour. Aber seit Waters so total spinnt, bin auch ich näher bei Gilmour. Ich sage das nur, damit hier niemand denkt, ich sei fest auf Waters Seite. (Und ich bitte darum, diesen Kommentar auch wirklich frei zu geben.)

          • Oskar Oskar sagt:

            Ich wollte natürlich nicht respektlos mit meinem Kommentar erscheinen und entschuldige mich, sollte der Eindruck entstanden sein. Ich fand deine Fragestellung aber halt doch sehr “detailliert” und meiner Meinung halt eben haarspalterisch. In anderen Worten finde ich deine Frage einfach zu “genau” um aus meiner Perspektive eine Antwort zu geben, weil ich mir die Frage nicht stelle. Meine Meinung halt…

          • Avatar Dominik RIEDO sagt:

            Ich kann irgendwie nicht direkt auf Oskar antworten. Was ich sagen wollte: DANKE. Dann ist mir Deine Antwort also härter rübergekommen, als Du es gemeint hast. Ich bin froh, wenn sich hier alle “vertragen” (der Schweizer hängt gerne Buchstaben vorne an die Wörter). Und: Wir werden es alle nicht wissen, ob Gilmour doch mehr Mitspracherecht hat. Ich nehme mal an, auf die Jahre 1987-2022 hat er sich mit Mason zusammen (ich habe erst letzthin mitbekommen, dass Wright zwar seit 1994 wieder volles Bandmitglied war, aber doch weniger Rechte hatte als Gilmour & Mason) sicher ein Mitspracherecht vor Waters gesichert. – Nur falls Waters da in seiner Bio (die er von einem Floyd-Historiker aber prüfen lassen sollte, denn sein Gedächtnis weist doch arge Lücken auf in letzter Zeit) was schreibt, könnten wir es dann doch noch erfahren. / Ansonsten bin ich einfach glücklich, war eine solche “Bootleg”-Veröffentlichung (nach der PULSE-DVD) möglich!

  19. Avatar Mirko sagt:

    Habe gestern die CD erhalten und war echt gespannt auf die Tonqualität. Ich muss sagen, dass ich begeistert bin. Kein Rauschen und keine Zuschauernebengeräusche sind zu hören. Man hat offensichtlich beim Mischen das Beste an Klangqualität herausgeholt.

    • Avatar Richard Fischer sagt:

      Sehe ich genauso. Bin ebenfalls sehr angetan und voll happy mit dem “Geschenk”.
      Und stets gilt doch:
      Any color you like…!
      The show must go on…!

  20. Avatar AxelSM. sagt:

    Moin Werner, könntest du oben den Link zur LA-CD für JPC einbauen? Oder reicht es zur Unterstützung dieses wundervollen Kleinods aus, wenn ich hier auf den allgemeinen JPC-Link klicke und dann auf deren Seite bestelle?

  21. Avatar Uwe S. sagt:

    Habe nun auch die Platte angehört. Ich muss sagen, ich bin begeistert, dass solche Veröffentlichungen nun möglich sind! Ein Fest für jeden Pink Floyd Fan!

  22. Avatar Roman Mateschitz sagt:

    Hallo Werner
    Hab sie mir natürlich vorreservieren lassen und nach dem RSD abgeholt.
    Was soll ich dazu noch sagen…
    Endlich offiziell im Regal.
    Shine On! ❤️
    LG, Roman

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