Vor 32 Jahren veröffentlichten Pink Floyd „The Division Bell“. Es hätte beinahe „Pow Wow“ geheißen!

Am 28. März 1994 kam The Division Bell raus, das Album feiert heute seinen 32. Geburtstag! Im Jänner 1994 war der Name des neuen Pink Floyd Albums POW WOW. Ein Pow Wow (auch Powwow oder Pow-Wow) ist im weitesten Sinne ein Treffen nordamerikanischer Indigener, um gemeinsam zu tanzen, zu singen, Kontakte zu knüpfen und die indianischen Kulturen zu ehren.

Pow How? Holy Cow, das wäre ein ausgefallener Albumtitel gewesen. Eine Idee, die dem britischen Humor geschuldet sein könnte. Mich erinnert das an das schwer experimentelle Ummagumma. Der Titel hätte gepasst, wenn es das Doppelalbum geworden wäre, das man mal im Sinn hatte. Mit einer Hälfte Songs und der zweiten Hälfte mit Musikexperimenten. Das wäre doch ein Auftrag für Sony Music, The Division Bell mit den von Andy Jackson zusammengestellten Big Spliff als Doppel- oder Dreifach LP herauszubringen, oder so was in der Art.

Das Album sorgte natürlich, so wie jedes Pink Floyd Album zuvor, für große Diskussionen unter den Fans. Wo steht für euch das Album, so 32 Jahre danach?

PINK FLOYD – THE DIVISION BELL

  • Veröffentlichung: 28. März 1994 in Europa, 4. April 1994 in den USA.
  • Label: EMI Records, Columbia Records
  • Format: CD, Kassette, Vinyl-LP with gatefold cover, mini disc

Tracks:

  1. CLUSTER ONE (instrumental) 5:56
    • Music: Gilmour, Wright
  2. WHAT DO YOU WANT FROM ME 4:21
    • Music: Gilmour, Wright
    • Lyrics: Gilmour, Samson
  3. POLES APART 7:03
    • Music: Gilmour
    • Lyrics: Gilmour, Samson, Laird-Clowes
  4. MAROONED (instrumental) 5:29
    • Music: Gilmour, Wright
  5. A GREAT DAY FOR FREEDOM 4:17
    • Music: Gilmour
    • Lyrics: Gilmour, Samson
  6. WEARING THE INSIDE OUT 6:49
    • Music: Wright
    • Lyrics: Moore
  7. TAKE IT BACK 6:12
    • Music: Gilmour, Ezrin
    • Lyrics: Gilmour, Samson, Laird-Clowes
  8. COMING BACK TO LIFE 6:19
    • Music & Lyrics: Gilmour
  9. KEEP TALKING 6:10
    • Music: Gilmour, Wright
    • Lyrics: Gilmour, Samson
    • Stephen Hawking: Voice (Synthesized Vocal)
  10. LOST FOR WORDS 5:13
    • Music: Gilmour
    • Lyrics: Gilmour, Samson
  11. HIGH HOPES 8:34
    • Music: Gilmour
    • Lyrics: Gilmour, Samson
  • Hidden Track
    • Charlie Samson
    • Steve O’Rourke

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13 Antworten

  1. Avatar Stephan sagt:

    Als das Album damals heraus kam war ich 11 Jahre alt und für mich der Start in die faszinierende Welt von Pink Floyd. Ich habe das Album rauf und runter gehört und das “Take It Back” Musikvideo damals bei MTV mehrfach auf auf meinem 37cm-4:3-Fernseher geguckt. Ich habe damals auch das Album für meine Musikvorstellung in der Schule genutzt.

    Nach all den Jahren, in den ich eher zu den 70er-Alben “gewandert” bin, höre ich es immer wieder gerne. Mein Schatz, die blaue Vinyl, dreht sich erstaunlich oft.
    Und auch wenn es nicht mein absolutes Lieblingsalbum von Pink Floyd ist (das wäre nämlich Animals), ist durch die Kindheitserinnerungen und Davids Solo-Konzerte mit den hervorragenden Auszügen wie High Hopes oder Marooned, das Album jede Hörminute wert und gehört unter meine Top 5.

  2. Avatar Christian sagt:

    Eins meiner ersten Floyd-Alben in den frühen 2000ern – damals heiß geliebt. Heute, mit all dem musikalischen Wissen darüber, was in den 70ern geleistet wurde, nicht mehr so hoch geschätzt von mir – repetitiv, ziemlich weich produziert, seichte Lyrics. Die Songs im Einzelnen gefallen mir wie damals – das Album als Gesamtkunstwerk indes reicht einfach nicht im Ansatz an frühere Höhepunkte heran. Höre es trotzdem gerne.

  3. Avatar Peter Gubbels sagt:

    dit album zelf in het jaar 94 gekocht is voor mij nog steeds een van de beste albums uitgebracht ooit niet alleen van floyd zelf maar is zijn geheel.
    er zit in dit album een speciale sound ,geluid ,bass,ik word hier nog steeds heel rustig van .
    met het woord prachtig sluit ik dit af maar daar doe ik dit album nog tekort mee.

    groet

  4. Avatar Peter sagt:

    Mit Wish You Where Here hin ich Anfang der 70er als etwa 16 jähriger zu Pink Floyd gestossen und war sofort begeistert. Seit dem waren sie für mich mindestens 20 Jahre lang die Grössten. The Division Bell hat mir anfangs noch nicht so gut gefallen, weil ich den Weggang von Roger Waters damals noch nicht ganz verschmerzt hatte. Doch mit den Jahren bekam auch dieses Album wie viele andere eine seltsame Eigendynamik. Heute liebe ich es und höre es auch immer wieder gerne. Vor allem natürlich High Hopes, eine gewaltige Hymne die für mich zum Besten gehört, was die “Floyds” jemals gemacht haben

  5. Avatar Matthias Kraft sagt:

    Eines meiner Lieblingsalben von Pink Floyd. Als 66er war mein erstes PF-Album The Wall, was mir natürlich direkt gut gefiel….anschließend kamen alle früheren Werke dran und seitdem ist PF die Best Group ever. Da taten die langen Pausen ziemlich weh, zumal A momentary lapse of reason mir nicht sonderlich gefiel. Umso größer dann 1994 die Freude, daß erstmal überhaupt noch was kam, und dann auch noch so ein Klassealbum. Schon das Intro ist klasse, und an sich fast die ganze Scheibe….ausgerechnet High Hopes, was sich als DER Klassiker des Albums etabliert hat, fällt m.E. etwas ab. Jedenfalls hatte ich damals, bedingt durch den Umzug von Darmstadt nach Trier, ein ziemliches Kellerloch bewohnt und im Sommer 94 lief praktisch täglich The Division Bell….zusammen mit Dark Side… und Meddle die Lieblingsalben meiner Lieblingsgruppe. Shine on

  6. Avatar Roman sagt:

    Habe das Album 1994 mit 17 Jahren rauf und runter gehört. Das war der Soundtrack des Jahres für mich, deswegen hat es für mich einen besonderen Platz in der PF Vita. Abgesehen davon finde ich es auch heute aus möglichst objektiver Sicht immer noch sehr gelungen. Viele wirklich gute Songs, High Hopes sowieso ein Klassiker, aber auch What do you want from me, Marooned, Lost for words können mit den Klassikern mithalten.

  7. Avatar Jürgen konzek sagt:

    Hallo ersteinmal und schönen guten Tag wünsche ich euch allen und hoffe ich habe vielleicht noch einmal das Glück und sehe PF noch einmal Live , 2mal hatte ich das Vergnügen sie zu sehen, ein Erlebnis das ich niemals vergessen werde, die Performance und die Lichtshow einsame spitze und die Protagonisten so gut wie eh und je , mein Herz ging auf , der Sound im Raum ging bis ins Mark , die Dortmunder Westfalenhalle vibrierte , welch ein Genuss solche Musik hören zu dürfen , für mich bleiben sie für immer im Herzen , ich liebe diese Band seit dem ersten Tag und bin mit dieser Band aufgewachsen und kann sagen wie in schlechten Tagen so auch in guten Tagen polt mich diese Band …

  8. Avatar Olaf sagt:

    Obwohl ich schon, als Kind des Ostens, seit den 1970er Jahren die Musik von Pink Floyd kannte, war Division Bell das erste Album und das erste Konzert, das ich gesehen habe. Division Bell ist nicht mein ganz großer Favorit aber immer wieder hörenswert…

  9. Avatar Thomas P. sagt:

    Am 14.Märtz erschien vor dem Album schon die Single “Keep Talking”. Ich kann mich noch ganz gut erinnern, dass ich am Abend mit einem Freund beim Billardspielen war und über die Lautsprecher ein Radiosender lief. Und plötzlich wurde tatsächlich “Keep Talking” gespielt. Da habe ich es das erste Mal gehört, es war so ganz anders aber ich fand es gleich toll. Endlich nach 7 langen Jahren wieder neue Musik von Pink Floyd.

    Das Album (CD und LP) habe ich mir, wie auch sonst seit The Wall, am Veröffentlichungstag gekauft und danach war mit mir erst mal nichts anzufangen. Mein Player lief so oft es ging… Heute höre ich es seltener, aber immer noch gerne.
    Wenig später habe ich mitbekommen, dass Pink Floyd in den USA touren, da war ich schon ziemlich neidisch. Aber die Ankündigung der Europatournee ließ ja auch nicht lange auf sich warten.

    Dazu gab es ein Preisausschreiben bei dem u.a. ein Pink Floyd Golf und eine Reise für 2 zum letzten Europakonzert in London zu gewinnen waren. Eine Karte hatte ich abgeschickt (nicht gewonnen), eine habe ich immer noch. Die Preisfrage war: “Wie heißt das neue Nummer 1 Album von PINK FLOYD?”
    Im Jahr darauf gab es noch ein ähnliches Preisausschreiben anlässlich der PULSE-Veröffentlichung. Preis 1 auch ein Golf und Preis 2 ein Wochenende in London. Und wieder nicht gewonnen…

    Aber egal, die Musik dieser Gruppe ist schon Gewinn genug!

  10. Avatar Michael sagt:

    Hidden Track

    Dieser versteckte Track ist jedoch kein echter Song, sondern ein 14-Sekunden-Clip eines Telefonats zwischen Pink Floyd-Manager Steve O’Rourke und David Gilmours jungem Sohn Charlie.

  11. Avatar Udo sagt:

    Neben der fantastischen Musik, eines meiner meistgehörten PF Alben, gefällt mir auch hier das Artwork sehr. Das ganze Paket, angefangen vom MetalHeads Cover, über die Booklets bis hin zur 20 Anniv. Box etc. Ein rundum stimmiges Album. Exzellent!

  12. Avatar 4D sagt:

    Für mich war die “Vision-Bell” vor 32 Jahren eine Riesenenttäuschung, “What do you want from me” fand ich vom ersten hören an super- ein würdiger Nachfolger von “Learning to fly”, das von Rick gesungene “Wearing the inside out” und “Marooned” auch okay bis gut, aber “Take it back’, da konnte man in den 90ern auch gleich U2 hören. Ich fand es nach Momentary eher schwach, hab mich aber doch irgendwie dran gewöhnt, ein Floyd-Lieblingsalbum wird das aber nicht mehr. Cover find ich auch eher nicht so gut im Vergleich zu Animals, Collection of great Dance Songs, Wish you were here etc.

  13. Ich hab’s im ersten Moment damals – knapp 20, erstes aktuelles Floyd-Studio-Album seit ich 1988/1989 die Musik zu hören begann – ganz gut gefunden. Aber schon damals stach HIGH HOPES heraus. Und dann immer mehr MAROONED. Mittlerweile ertrage ich noch CLUSTER ONE und manchmal A GREAT DAY FOR FREEDOM und WEARING THE INSIDE OUT, aber die beiden letzten an sich nur live. Und 3 Songs von 11 ist nicht grad viel. Für mich das zweitschlechteste Album, vor “THE ENDLESS RIVER”. Das beste Nach-Waters-Album für mich ganz klar “A MOMENTARY LAPSE OF REASON” (die alte Variante).

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