Collector’s Guide: Rick Wright – The Orb & William Orbit Remixes from Broken China

Rick Wright – Runaway / Night Of A Thousand Furry Toys

Label: EMI
Veröffentlichung: 1996
Format: CD-Single, 12″ Vinyl,

CD-Single Tracks:

  1. Runaway (R. Wright’s Lemonade Mix) 7:05
    • Remix – The Orb
  2. Runaway (Leggit Dub) 7:02
    • Remix – The Orb
  3. Night Of A Thousand Furry Toys (Inverted Gravy Mix) 8:33
    • Remix – William Orbit, Matt Ducasse

5 Antworten

  1. Avatar Heuper sagt:

    ….muss zugeben, dass ich mir die CD anfangs nur wegen Sinead o’ Connor gekauft hatte! Die Musik wirkt nach. Bei mehrmaligen Hören erkenne sind immer wieder neue Highlights zu entdecken! Einfach genial!

  2. Avatar Dominik RIEDO sagt:

    Ich wollte das Album damals, 1996, wirklich gut finden. Ich liebe das erste Album von 1978, gute Musik, wenn auch nicht tiefgründig. Egal. Ganz oft gehört in der Jugend. Und im Gegensatz zu vielen fand ich das ZEE-Projekt nicht arg schlecht, den Single-Song und einzelne andere Songs sogar richtg stark. Immerhin war es mutig, mal etwas anderes! Aber hier gefiel mir gerade mal ein Song. Später dann, live, mit Gilmour, noch ein zweiter. Irgendwie zu kitschig und clean produziert im Studio, blutleer. Immer für mich, ich rede nicht für alle (um das klarzustellen). / Ich würde mich für Wright so freuen, wenn da noch was aus dem Nachlass käme … Ich fand zum Beispiel den einen Song, den er etwa 2003 mitkomponiert hat (für Helen Boulding) sehr schön. / Aber eben: BROKEN CHINA für mich im Gegensatz zu vielen das schlechteste seiner Solo-Alben.

    • Werner Werner sagt:

      Ich bin mir ziemlich sicher, dass Rick Wright sagen würde, dass Broken China das Album ist, auf das er besonders stolz war. Es entstand unter dem Eindruck der Depression seiner Lebensgefährtin. Man kann sich vorstellen, wie viel Kraft ihn diese Situation gekostet haben muss, wenn die eigene Partnerin an einer so schweren Krankheit leidet. Vieles davon hat er in diesem Album verarbeitet.
      Wet Dream wirkt dagegen wie ein entspanntes Sommerwochenende am Lagerfeuer, und Zee eher wie ein spielerisches Experimentieren mit neuen Synthesizern.
      Broken China steht für mich ganz oben auf der Liste der Soloalben der Floyd-Mitglieder. Und ausgerechnet Rick schafft hier ein echtes Konzeptalbum. Rick, der als der stille Mitläufer angesehen wurde. Der Lauser!
      Für mich ein großartiges Album. Danke, Rick.

      • Avatar GerdM sagt:

        Das hast du sehr schön beschrieben. Danke!

      • Avatar Dominik RIEDO sagt:

        Das Schöne ist ja, dass verschiedene Sachen/Alben/Menschen verschiedenen Menschen gefallen. Wie bei der Liebe. Ich konnte wie gesagt – obwohl ich das wollte – nicht viel damit anfangen. Ich mache so was ja nicht mit Absicht. Auch bei den Floyd-Alben ist es so, wie es ist … Bei den Post-Waters-Alben habe ich eine klare Vorliebe, nämlich 1987, dann 1994, dann 2014. Obwohl das auch bei vielen hier anders ist. Bei den anderen Alben hingegen bin ich eher Mainstream: Ich finde die Tetralogie der Hauptwerke von 1973-1979 phantastisch, zuvor vor allem TPatGoD, Meddle und auch ObC, doch höre ich auch alle anderen Alben immer mal wieder. Und selbst TFC mag ich sehr gut. Und ich hatte grosse Freude an Pompeii live. / Ich habe schon mal gesagt, dass ich – wohl ähnlich wie David – ein Problem habe, seit Roger Waters ganz extrem geworden ist. So etwa seit 2022. Bis dahin konnte ich vieles als seine Meinung einfach akzeptieren, aber jetzt, wo er, was 9/11 betrifft, in die Verschwörungstheorien absackt, macht es mir teilweise einiges wie im Nachhinein … nunja: nicht kaputt, aber es legt sich wie ein Schatten darüber. Auch ein Phänomen, mit dem man ganz persönlich klarkommen muss.

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